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Oberursel klimaneutral 2035!?

Oberursel klimaneutral 2035!?

Podiumsdiskussion zur Klimaneutralität

Das Kernteam lud am 19. März zu einer Podiumsdiskussion zum Thema “Oberursel klimaneutral 2035!?” ein. Rund 100 Gäste verfolgten die Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Auf dem Podium diskutierten:

Antje Runge, Bürgermeisterin der Stadt Oberursel
Julia Antoni, Geschäftsführerin der Stadtwerke Oberursel
Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerke Haßfurt
Hans-Jürgen Weber, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Flecken-Steyerberg
Olaf Kallinich, Energieexperte der Lokalen Oberurseler Klimainitiative
Moderiert wurde die Veranstaltung von den beiden Vorstandsmitgliedern Jens Drillisch und Jan Schilling.

Impulsreferate aus Haßfurt und Flecken-Steyerberg

Norbert Zösch und Hans-Jürgen Weber berichteten in Impulsreferaten, wie ihre Gemeinden den Weg zur Klimaneutralität geschafft haben. Beide betonten die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und des politischen Willens.

Diskussion: Herausforderungen und Chancen für Oberursel

In der anschließenden Diskussion zeigte sich Bürgermeisterin Antje Runge beeindruckt von den Beispielen aus Haßfurt und Flecken-Steyerberg. Julia Antoni erläuterte die aktuellen Schritte der Stadt Oberursel in Sachen Klimaschutz.

Olaf Kallinich lenkte den Blick auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen. Zösch und Weber betonten, dass Investitionen in den Klimaschutz langfristig gesehen günstiger seien als die Folgen des Klimawandels auszugleichen. Spontanen Applaus erhielt Weber für seine Aussage: “Mein 8. Anzug im Schrank, der amortisiert sich nie. Das 30. Paar Schuhe auch nicht. Aber wenn es darum geht, die Erde zu retten, dann wird auf einmal begonnen wirtschaftlich zu rechnen.” Zösch ergänzte, „dass es uns in Zukunft unwahrscheinlich viel Geld kosten wird, wenn wir nicht jetzt etwas in Sachen Klimaschutz tun und investieren.”

Klimaneutralität 2035: Oberursel will schneller handeln

Den Gästen der Veranstaltung gefiel das Engagement der Referenten und ihr Mut zur Veränderung in den Gemeinden Haßfurt und Flecken-Steyerberg.

Bürgermeisterin Runge bekräftigte das Ziel der Stadt Oberursel, 2035 klimaneutral zu werden. Von den Stadtverordneten sei zwar erst Klimaneutralität ab dem Jahr 2050 beschlossen, ihrer Meinung nach müsse es aber schneller gehen. Sie sagte, dass wir keinen Tag verlieren dürften und Klimaschutz jetzt beginnen und priorisiert werden müsse.

Blumenwiese selbst anlegen

Seminar der LOK-Gruppe „Insektenwiesen in Orschel“.

In einem zweiteiligen Seminar zeigen wir Wege zur Umwandlung einer Fläche in eine langlebige, insektenfreundliche Wildblumenwiese. Auch die weitere Pflege wird ein wichtiges Thema sein. So können durch Anpassung des Mahd-Regimes viele Degenerierungsprobleme gelöst werden.

Das Seminar ist kostenlos. Spenden sind willkommen. Die Plätze sind begrenzt, Anmeldung bis 1.4.2024 unter insekten@l-o-k.de.

Teil 1: Montag, 22. April 2024 19-22 Uhr, Raum Stierstadt, Stadthalle Oberursel

Teil 2: Praktisches Arbeiten an einer Beispielfläche, ½ Tag Anfang September

1. Steinbacher und 6. LOK Solarparty

20. April, 14 – 16 Uhr – 

Die enge Zusammenarbeit der Energiegruppe der IG Nachhaltigkeit Steinbach mit der Lokalen Oberurseler Klimainitiative (LOK) bringt jetzt die nächste LOK Solarparty nach Steinbach. Sie wird im Bereich Brummermann-Siedlung, im Garten der Katholischen Kindertagesstätte St. Bonifatius, Obergasse 68 (Zufahrt über Neuwiesenweg und Waldstraße), stattfinden. (Bei schlechtem Wetter im Mehrzweckraum der KiTa.)

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Eigenheimbesitzer, die auf ihrem Dach eine Photovoltaikanlage errichten wollen. Erklärt werden Aufbau und Funktionsweise einer PV-Anlage. Dazu gibt es Informationen zur richtigen Dimensionierung der Anlage, zum Einbau von Speicher und/oder Ladestation fürs E-Auto, über die Kombination PV mit Wärmepumpe sowie Richtwerte zu anfallenden Kosten und Amortisationsdauer.                                                                                            

Nach dem Vortrag über Dachanlagen folgen jeweils eine kurze Einführung in die Balkonsolartechnik sowie in die Wärmewende und die Nutzung einer Wärmepumpe. Das Balkonkraftwerk, das der Stadt Steinbach von der Süwag zur Verfügung gestellt wurde, steht zum Anschauen und Erklären bereit.

Im Anschluss werden 2 PV-Dach-Anlagen vorgestellt, die Bewohner der Brummermann-Siedlung auf ihren Dächern schon installiert haben, und die Anlagenbesitzer stehen für Fragen zu ihren Anlagen und ihren Erfahrungen zur Verfügung.

„Wir haben als Ort der Veranstaltung bewusst diese Siedlung gewählt“, sagen die Sprecher der IG Nachhaltigkeit, Georg Sonntag-Löw und Christian Treffert, die beide auch ausgebildete BürgerSolarBerater sind, „weil wir hier weit über 100 baugleiche Häuser haben, die bisher kaum mit Photovoltaik ausgestattet sind. Außerdem sind die Flachdächer für die Installation gut nutzbar und wir haben die Erwartung, dass sich vielleicht mehrere Hauseigentümer zusammentun, ähnliche Anlagen zu errichten und so Kosten zu sparen. Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Impuls setzen für den Ausbau erneuerbarer Energie, denn Steinbach hat hier großen Nachholbedarf.“

Auch der Bürgermeister der Stadt Steinbach, Steffen Bonk, freut sich auf die erste Solarparty in Steinbach und unterstützt die Logistik mit den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs. „Wir wollen – auch im Rahmen unseres Klimaschutzkonzepts – den PV-Ausbau in Steinbach voranbringen und arbeiten dabei neben unserer IG Nachhaltigkeit und der LOK in Oberursel auch mit der Bürgerenergie Hochtaunus, unserer lokalen Bürgerenergiegenossenschaft eng zusammen, der wir als erste Kommune im Hochtaunuskreis als Stadt auch selbst beigetreten sind. Besonders bedanken möchte ich mich auch bei der Leiterin der kath. Kindertagesstätte St. Bonifatius, Frau Jungk, für die großartige Unterstützung der Veranstaltung.“

Heinz Jungermann und Michael Kahlstatt von der LOK freuen sich darauf, ihre Erfahrung und Expertise nach 5 Solarparties im Oberurseler Stadtgebiet jetzt auch in der Nachbargemeinde Steinbach an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben. „Unser gemeinsames Ziel ist es, der Energiewende Tempo zu verleihen, und das verbindet uns über die Stadtgrenzen hinaus. Deshalb haben wir uns auch in der Ausbildung von BürgerSolarBeratern in Kronberg, Friedrichsdorf, Bad Soden, Schmitten und Steinbach engagiert, so dass nach den guten Erfolgen mit der BürgerSolarBeratung in Oberursel jetzt auch in den genannten Kommunen das Angebot einer kostenlosen und ehrenamtlich durchgeführten BürgerSolarBeratung an den Start geht. Wir wollen, dass die zukünftigen PV-Anlagen-Besitzer gut informiert und auf Augenhöhe in die Gespräche mit den Solarteuren (Handwerker, die Solaranlagen errichten) gehen können und die erstellten Angebote und die aufgerufenen Preise angemessen beurteilen können.“

Zur Anreise am 20.4. wird empfohlen, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus 91 oder 251, Haltestelle Staufenstraße) zu kommen, da vor der KiTa und in der Waldstraße nur eine begrenzte Anzahl von Parkmöglichkeiten zur Verfügung steht und auch in der Siedlung der Parkdruck sehr hoch ist. Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich anzumelden unter ig-nachhaltigkeit@stadt-steinbach.de.

Informationen zur LOK unter www.l-o-k.org, zur Bürgerenergie Hochtaunus: https://buergerenergie-hochtaunus.de.

Besucher der Veranstaltung aus Steinbach, Oberursel, Kronberg, Friedrichsdorf, Bad Soden oder Schmitten können im Nachgang auch die Beratung der BürgerSolarBerater in Anpruch nehmen, hier die Kontaktdaten:

Steinbach: ig-nachhaltigkeit@stadt-steinbach.de

Oberursel (LOK): solarberatung@l-o-k.de

Kronberg: solarberatung@kronberg.de

Friedrichsdorf: info@solarberater.buergerenergie-hochtaunus.de

Bad Soden: energie@klimabewusstes-bad-soden.de

Gastherme oder Wärmepumpe

24. April 2024, 19 Uhr, Rathaussaal Oberursel

Es geht sowohl um die Grundlagen der Wärmpumpentechnologie als auch um typische Einbausituationen mit der wirtschaftlichen Gegenüberstellung von Gasheizung und Wärmepumpe. Dabei werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Kostenentwicklung von fossilen und erneuerbaren Energieträgern unter die Lupe genommen. Außerdem geht es um die zurzeit geltenden Fördermöglichkeiten für Wärmewende und Gebäudesanierung.

Die LOK-Wärmewendegruppe möchte die Bürgerinnen und Bürger über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Wärmewende auf dem Laufenden halten.

Anmeldung unter waermewende@l-o-k.de.

Gegenständen ein zweites Leben schenken – OrschelLeih macht’s möglich!

Oberursel hat ab Februar einen gemeinnützigen Leihladen

Die Freude des OrschelLeih-Teams ist groß, ab Donnerstag, 15.2.2024 können Bürger Gegenstände, die nur selten gebraucht werden, kostenfrei im gemeinnützigen Leihladen ausleihen. Mit großem Engagement hat die neue Projektgruppe der Lokalen Oberurseler Klimainitiative in nur wenigen Monaten den Leihladen „OrschelLeih“ gegründet, der ab Februar in Oberursel, Dornbachstraße 29, seine Türen öffnen wird.

Leihen statt kaufen ist nachhaltig und sozial! Gegenstände sollen so lange wie möglich durch Wiederverwendung, Recycling, Reparatur und die gemeinschaftliche Nutzung im Kreislauf
bleiben. Das spart Ressourcen, reduziert Müll und schont den Geldbeutel. Muss man wirklich alles gleich kaufen, was nur sehr selten gebraucht wird, wenn es so einfach auch ausgeliehen werden kann?
Das Prinzip beruht darauf, dass die Verleih-Gegenstände dem Leihladen geschenkt und nach technischer Überprüfung der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen zum OrschelLeih-Konzept sind der Homepage zu entnehmen:
http://www.orschel-leih.de

Um ein attraktives Verleih-Sortiment präsentieren zu können ist die OrschelLeih auf
Sachspenden aus der Bevölkerung angewiesen.
Wer funktionsfähige Gegenstände besitzt, die nicht mehr gebraucht werden, kann ihnen durch den Leihladen ein zweites Leben schenken. Gebraucht werden Werkzeuge, Gartengeräte, Haushaltsgeräte, Freizeit-/ Campingutensilien, alles für Umzüge und Renovierungen, Kinderartikel und Gegenstände, die zum Feiern gebraucht werden. Die Liste der Artikel, die noch fehlen sind auf der Homepage unter Sachspenden zu finden.
http://www.orschel-leih.de

Gegenstände, die man der OrschelLeih schenken möchte, können zu folgenden Terminen in
Oberursel, Dornbachstraße 29, abgegeben werden: 20.1.2024 (10-13 Uhr), 26.1.2024 (16-19
Uhr) und 27.1.2024 (10 -13 Uhr). Individuelle Termine für Sachspenden können unter der Mail
orschel-leih@l-o-k.de verabredet werden.

Wir freuen uns über jede Sachspende, bitten aber darum, dass alle Gegenstände funktionsfähig, unbeschädigt, vollständig und sauber sind. Falls vorhanden, wäre eine Bedienungsanleitung sehr hilfreich.

Mit der Unterstützung der Bürger schafft es der gemeinnützige Leihladen der LOK e.V. die Stadt um ein weiteres nachhaltiges und soziales Projekt zu bereichern.

Bürgermedaille für die LOK

Am 21. November wurden Vertreter der LOK zum Bürgerempfang eingeladen, da der LOK die Bürgermedaille der Stadt Oberursel verliehen wurde.

Der Bürgerempfang stand unter dem Motto „Oberursels Zukunft nachhaltig gestalten“. Mit diesem Motto ist die LOK schon seit einigen Jahren unterwegs und auch erfolgreich unterwegs.

Die Stadt Oberursel hat das Engagement der LOK entsprechend gewürdigt. Und wenn man von der LOK spricht, dann sind die vielen ehrenamtlich tätigen Oberurseler gemeint, die in den einzelnen Projektgruppen die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel voranbringen.

Mitglieder des Kernteams haben sehr gerne die Bürgermedaille stellvertretend für alle in der LOK-Engagierten in Empfang genommen und geben diese Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung gerne an Euch weiter. Diese Bürgermedaille und auch der Gewinn des Klimaschutzpreises des Hochtaunuskreises in 2022 ist für uns alle Motivation gemeinsam an unserem Ziel: „Oberursel klimaneutral zu gestalten“ weiter zu arbeiten.

Vielen Dank an Euch alle!

Euer Vorstand & Kernteam

Offener Brief zu “Verbrauchssteuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen”

Folgenden offenen Brief hat die LOK Mitte Oktober an den hauptamtlichen Magistrat sowie die Fraktionsvorsitzenden der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Gruppierungen verschickt. Dem offenen Brief vorausgegangen ist ein fast zweijähriges Projekt „Mehrweg in der Gastronomie“, mit dem die LOK in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Oberursel versucht hat, die Gastronominnen und Gastronomen in der Brunnenstadt zur Einführung von Mehrweg-Lösungen für das Außer-Haus-Geschäft zu bewegen. Selbst nach Inkrafttreten der Einwegkunststoffverbotsverordnung und der Mehrwegangebotspflicht hat sich die Realität in der Gastronomie jedoch bisher nicht sichtbar verändert. To-Go-Essen wird weiterhin in Einwegverpackungen ausgegeben. Angesichts der mit dem hohen Abfallaufkommen verbundenen Entsorgungsproblematik, der Ressourcenverschwendung und den Umweltproblemen sehen wir unmittelbaren Handlungsbedarf, um hier zu einer Verhaltensänderung bei KonsumentInnen und AnbieterInnen zu kommen.

Betreff: Antrag auf Erhebung einer örtlichen Verbrauchssteuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Runge,
sehr geehrter Herr Fink, sehr geehrter Herr Uhlig,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren steigt die Menge an Verpackungsmüll kontinuierlich an. Allein in Deutschland werden jährlich 5,8 Milliarden Einweg-Getränkebecher und 4,3 Milliarden Einweg-Essensboxen verbraucht. Die damit einhergehenden Umwelt- und Klimabelastungen sowie übervollen Mülleimer und erheblichen Entsorgungskosten in unserer Stadt betrachten wir mit Sorge.

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