Mehrweg in der Gastronomie

Das vielfältige Angebot der Oberurseler Gastronomie ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt und wurde auch in der Coronakrise stark nachgefragt- nur eben für zu Hause. Auch lecker, sehr praktisch und für die Gastronomen ein wichtiges Standbein: der Außer-Haus-Verkauf. Leider mit einer nicht mehr zu ignorierenden Nebenwirkung: die Müllberge von Einwegverpackungen wachsen, verschmutzen unsere Stadt und belasten den Energie- und Ressourcenverbrauch und somit Umwelt und Klima.

Die LOK setzt sich deshalb bei der Stadt Oberursel dafür ein, den Verpackungsmüll in der lokalen Gastronomie zu reduzieren. Die Idee von Mehrwegverpackungen in der Gastronomie ist nicht neu und wird bereits in vielen Städten praktiziert. Warum nicht auch bei uns? Ziel des Mehrweg-Projektes ist es, die Oberurseler Gastronominnen und Gastronomen davon zu überzeugen, möglichst bald Mehrwegverpackungen anzubieten.

In einem ersten Schritt hat die LOK die Stadt Oberursel dabei unterstützt, eine Umfrage unter Gastronominnen und Gastronomen durchzuführen, wo man jetzt bereits Essen in eigenen Gefäßen mitnehmen kann. Eine Liste der Gastronomiebetriebe, die diese Möglichkeit anbieten, wird in Kürze auf der Seite der Stadt veröffentlicht.

Am Dienstag, 13. Juli 2021, fand eine Informationsveranstaltung zum Thema “Mehrweggeschirr für Oberursel” statt, die von der Stadt Oberursel in Zusammenarbeit mit LOK organisiert worden war. Bei dieser stellten sieben Anbieter von Mehrwegsystemen ihre Lösungen vor und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich umfassend über die Funktionalität und Vorzüge der Systeme informieren.

Jetzt ist es an den Gastronominnen und Gastronomen zu entscheiden, ob und welchem System sie sich anschließen möchten. Diesen Prozess möchte die LOK weiter unterstützen und parallel dazu die Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, wie sie auf einfache Art und Weise den Verpackungsmüll im Außer-Haus-Verzehr reduzieren können.

Lust dabei zu sein und diese nachhaltige Idee zu unterstützen? Ansprechpartnerin für das Projekt ist Christine Greve, info@l-o-k.de.